Čeřovka (Milohlídka) - Wanderung zum Aussichtsturm

Albrecht von Wallenstein, der Held des Dreißigjährigen Kriegs und der reichste Mann der Österreichisch-Ungarischen Monarchie (nach dem Kaiser), hatte hier unbegrenzte Möglichkeiten, als er seine Landschaftskomposition anlegte. Die vulkanischen Hügel um Jičín verleihen dem Tal einen besonderen Charakter. Auf dem Basaltberg Veliš (Welisch) befand sich früher eine Burg, auf Zebín steht bis heute eine Kapelle – und dazwischen liegt der Gipfel Čeřovka. Seine Lage unweit des Walditzer Wegs verleiht eher zu einem Spaziergang, als zur großen Wanderung.

Die Streckenlänge: 5,9 km

Wir entscheiden uns aber für den blau markierten Wanderweg oberhalb Zebín. Am Ende der vierreihigen Lindenallee steht die Valdštejnská lodžie (Waldsteiner Loggia). Das frühbarocke, in Richtung des weiten Parks offene Bauwerk wurde unter Berücksichtigung der natürlichen Landschafts- und Sternenachsen gebaut. Im hinteren Teil des Parks Libosad (Lustgarten) befindet sich der jüdische Friedhof. In der Achse der Loggia in Richtung Kumburk finden wir einen weiteren interessanten Bau, das Kartäuserklosters in Valdice (Karthaus Walditz). Es wird als Haftanstalt genutzt, somit ist eine Besichtigung eher nicht möglich. Dafür ist die Stadt Jičín umso mehr sehenswert: hier befindet sich das Wallensteinschloss, aber auch eine Synagoge, da Albrecht von Wallensteins enger Mitarbeiter und Finanzmann Jakob Baševi, ein Jude war.

Jičín ist eine Stadt, die besonders den Kindern viel zu bieten hat: schließlich ist die die Stadt der Märchen. Aus der Galerie des Walditzer Tors erstreckt sich ein schönes Panorama der Ortschaft.

Jicin

Valdštejnovo náměstí, Jičín, 506 01