Region Nová Paka: Über Kumburk nach Bradlec

Mittelschwerer Ausflug – Aussichtstürme und Geschichte

NOVÁ PAKA – město, zast. ČD – Brdo (4 km) – Pod Kumburkem (5,5 km) Kumburk (6 km) – Pod Kumburkem (6,5 km) – Klepanda, host., bus (8 km) Bradlec (9 km) – Pod Újezdcem (10 km) – U Tužína (13 km) Zboží (17 km) NOVÁ PAKA (22,5 km)

Region Nová Paka

Region Nová Paka – eine Region versteinerter Bäume, liegt in einem zerklüfteten Tal mit lang gezogenen Bergrücken. Ihre Besucher bezaubert sie mit ihrem charakteristischen hämatitfarbigen Boden, der Gestalt ihrer Berge, in deren Innern märchenhafte Schätze von Edelsteinen und versteinerte Überreste von Pflanzen und Bäumen verborgen sind. Es ist ein eigenwilliger Ort, so als ob in sich versunken wäre und dabei gleichzeitig mit traumhaften Blicken in die Landschaft und das nahegelegene Riesengebirge bezaubert. Dies spiegelt sich auch in der geistigen Welt wieder – es ist eine Region der Künstler, Träumer, Sonderlinge und Spiritisten. Mittelpunkt der Region ist die Stadt Nová Paka, die bereits im Jahr 1375 urkundlich erwähnt wird. Jahrhunderte lang war ihr Schicksal mit der Geschichte der Burg Kumburk eng verbunden, weil sie die untertänige Stadt der Herrschaft Kumburk war. Zu Beginn gehörte sie dem Geschlecht der Wartenberg. Es folgte das Geschlecht der Krušina, von dem wohl der bedeutendste Spross wohl Hynek Krušina von Kumburk, ein großer Verfechter der Hussiten, war. In den folgenden stürmischen Zeiten wechselten sich die Geschlechter der Berka von Dubé, Smiřický und die Herren von Sternberg ab. Die Region war auf eine gewisse Art und Weise auch in der volkstümlichen Architektur eigenwillig. Bis heute sind hier eine Reihe gezimmerter volkstümlicher Gebäude erhalten geblieben. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich in der Region Nová Paka die Verkehrsinfrastruktur – Stará Paka wurde zu einem bedeutenden Eisenbahnknotenpunkt.


NováPaka  – die Stadt ist das Zentrum der Region und liegt an der geologischen Bruchstelle zwischen dem Böhmischen Paradies mit dem charakteristischen hämatitfarbigen Boden. Das Gebiet, zwischen den Burgen Kumburk, Pecka, der verfallenen Burg Levín und der Ansiedlung Na Zámkách gelegen, ist in lang gezogene Bergrücken mit Schätzen an Edelsteinen und versteinerten Überresten von Pflanzen und Bäumen gegliedert. Die Stadt gehörte zur Burg Kumburk. Es handelt sich einen eigenwilligen Ort -  eine Region der Künstler, Träumer und Spiritisten. Über die Geschichte der Region informiert die Ausstellung des Städtischen Museum im Sucharda dům (Sucharda Haus) und der Edelsteinschatzkammer Sie finden hier vor allem die einzigartige Ausstellung über die geologische Entwicklung der Region und eine Edelsteinausstellung sowie eine Ausstellung über den Spiritismus. Neben der volkstümlichen Architektur (Haus-Nummer 161 und weitere) befinden sich hier weitere Denkmäler, das Paulanerkloster mit der Mariä-Himmelfahrtskirche, ein bedeutender Barockbau und Wallfahrtsort. Auf dem Hauptplatz steht die St. Nikolauskirche (die erste Erwähnung der Kirche stammt aus dem Jahr 1357, im neugotischen Stil im Jahr 1872 umgebaut), weiter die Mariensäule aus dem Jahr 1716, der Brunnen aus dem Jahr 1814. Weiter die griechisch-katholische Holzkirche, die im Jahr 1930 aus der damaligen Karpatenukraine hierher gebracht wurde. Interessante Ausstellung über die Entwicklungsgeschichte von Automobilen in der Autogalerie V.I.T.V.A.R. Von Nová Paka aus führt der Wanderpfad „Máchova stezka“ zu den Burgruinen Kumburk und Bradlec. Saisonales .

Kumburk – zu Beginn des 14. Jahrhunderts errichteten die Herren von Wartenberg auf dem zuckerhutförmigen Hügel bei der Stadt Nová Paka eine Burg. Ihre ursprüngliche Gestalt ist nicht bekannt. An der nordöstlichen Seite befinden sich Überreste des Walles, der den gesamten Kern umfasste. Die Artilleriestellung ist ein Beispiel einer aktiven Verteidigung um die Mitte des 15. Jahrhunderts. Im zylinderförmigen Turm wurde der Sage nach Eliška Smiřická, eine sagenumwobene Gestalt, gefangen gehalten. Ab dem Jahr 1621 gehörte Kumburk Albrecht von Wallenstein. Nach seiner Ermordung hielten mehrere Besitzer die Burg und nach dem Jahr 1658 wurde sie zerstört. Heute bemüht sie der Verband für die Rettung der Burg Kumburk um die Erhaltung der Burg. Der Verband errichtete hier eine Aussichtsplattform mit einem außergewöhnlichen Ausblick auf das Riesengebirge und das Böhmische Paradies. Gedenktafel des berühmten tschechischen Dichters K. H. Mácha. Eine schöne Aussicht nach Norden bietet sich ebenfalls von der Wegegabelung unterhalb der Burg Kumburk.

Bradlec  Burg, auf zwei Basaltvulkankegel gelegen, bot sie einen wirkungsvollen Schutz vor Angreifern. Erhalten geblieben sind drei Mauern des Turmes und Wandfragmente sowie die Umrisse der Gebäude.

Nova Paka