Region Lomnice: Von Železnice nach Bradlec

Leichter Ausflug – 11 km.

ŽELEZNICE, nám. – Železný (1 km) – odb. na vrch Železný (1,5 km) Bradlec, S rozc. (5,5 km) Bradlecká Lhota, bus (7,5 km) – Kamenec, ranč (9 km) ŽELEZNICE, nám. (10,5 km)

Region Lomnice

Gegend im Nordosten der Region, die sich vom Kern der Region durch ihren geologischen Aufbau unterscheidet. Sie liegt an der scharfen Schnittstelle zwischen den Sandsteinformationen des Mesozoen und älteren Gesteinsformationen, die sich vom Berg Ještěd (Jeschken) über den Berg Tábor bis nach Jičín erstrecken. Nordöstlich erhebt sich das Vorgebirge des Riesengebirges. Die geringe Durchlässigkeit des geologischen Untergrunds bewirkt, dass durch die Region fünf größere Wasserläufe fließen. Auch deswegen haben die hiesigen Ansiedlungen einen lang gezogenen Charakter, es herrscht hier bereits ein Vorgebirgsklima, das Vorgebirge spiegelt sich auch im Stil der zahlreich erhalten gebliebenen volkstümlichen Gebäuden wieder.

Die Stadt Lomnice nad Popelkou wurde durch die Herstellung von Zwieback, Oblaten und Biskuits berühmt. Gleichzeitig gehört sie historisch zu den ersten Skisportorten. Seit dem16. Jahrhundert entwickelte sich hier die Leinenweberei. Das Wahrzeichen der Region Lomnice ist der Hügel Tábor mit seinem Aussichtsturm, dessen Anfänge bis in das Jahr 1888 reichen. In der Region befinden sich weitere erstklassige Aussichtsorte. Die schönste Aussicht auf die Region český ráj (Böhmisches Paradies) bot sich von dem Aussichtsturm Smetanova vyhlídka bei der Ortschaft Rváčov oder vom flachen Gipfel  Ředice aus. Interessant ist ebenfalls die Aussicht von der Skisprungschanze im Skigebiet in Popelky. Die Region ist für Ruhe suchende besonders anziehend.


Železnice  – die Ortschaft entstand an der alten Landstraße nach Hradec. Archäologische Funde belegen eine vorgeschichtliche Eisenverarbeitung. Nach einem Großbrand wurde die Bebauung im klassizistischen Stil wiederaufgebaut. Die städtebauliche Einheit im Empirestil ist heute eine städtische Denkmalzone. Städtisches heimatgeschichtliches Museum mit volkskundlichen und archäologischen Sammlungen und mit einer Ausstellung eines Krämerladens mit ursprünglicher Einrichtung. Ein Beispiel für das Leben und Wohnen der einfachen Leute ist die gezimmerte Hütte aus dem Jahr 1789. Ausstellung der Bilder des Malers F. Kaván. Am Stadtrand kann die funktionstüchtige Prášil-Mühle (Prášilův mlýn) besichtigt werden. Vom nahegelegenen Hügel Železný (370 m ü. N.N.), wo einst eine Schutzburg stand, bietet sich breiter Ausblick auf den Talkessel von Jičín.

Bradlec Burg, auf zwei Basaltvulkankegel gelegen, bot sie einen wirkungsvollen Schutz vor Angreifern. Erhalten geblieben sind drei Mauern des Turmes und Wandfragmente sowie die Umrisse der Gebäude. Frei zugänglich.

Zeleznice

Náměstí Svobody, Železnice, 507 13